Der Mönch hatte schon lange Braten und Wein gerochen, dem jedoch keine Beachtung geschenkt. Es war nichts Neues auf Grund, daß es nach gutem Essen duftete. Oft kamen Gäste, und immer wurden sie mit Saus und Braus empfangen.
„Ein Fest? Und wer sind diese höfðingjar?“
Die Hausherrin schaute zu Boden, als wolle sie nicht antworten. Dann sagte sie: „Der hirðstjóri Smiður Andrésson und der lögmaður Jón Guttormsson. Wer sie begleitet, lasse ich lieber ungesagt.“
Donnerstag, 16. April 2026
2. Kapitel: Helga (6)
„Natürlich sind sie gut – vor allem für diejenigen, die nicht an viel Abwechslung gewöhnt sind, wie man es von uns hier in diesem Wahnsinn sagen könnte“, sagte die Hausherrin mit einem Hauch von Ironie. „Hier gibt es heute abend ein Fest!“
„Ein Fest …?“
„Der höfðing kommt zu Besuch. Ein seltener Gast! Ich muß brauen und backen lassen. Riechst du es nicht? Es zieht durchs ganze Haus.“
„Ein Fest …?“
„Der höfðing kommt zu Besuch. Ein seltener Gast! Ich muß brauen und backen lassen. Riechst du es nicht? Es zieht durchs ganze Haus.“
Mittwoch, 15. April 2026
2. Kapitel: Helga (5)
Helga lächelte. „Nein, das stimmt. Das muß die Hausmutter selbst tun. Ich hoffe, daß du dich darüber freust. Und meine Aufgabe ist es, dir die Nachrichten zu überbringen.“
„Es sollte mich freuen, wenn es gute Nachrichten sind“, sagte der Mönch. Doch aus der Miene und der Unruhe der Hausherrin meinte er zu lesen, daß sie nicht gut waren.
„Es sollte mich freuen, wenn es gute Nachrichten sind“, sagte der Mönch. Doch aus der Miene und der Unruhe der Hausherrin meinte er zu lesen, daß sie nicht gut waren.
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2. Kapitel: Helga (7)
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